online, 05.02.2021, 20:00 Uhr, Theater der Jungen Welt, Leipzig | Im Rahmen der Spielzeitreihe „Challenge Accepted“ im Theater der Jungen Welt (Leipzig) beschäftigt sich Jana Zöll in der Performance „ich bin“ performativ mit den Themen Körper, Identität und Selbst- und Fremdzuschreibungen. Immer vor der Fragestellung, inwiefern das Einordnen in Kategorien dem Wunsch nach einer offenen Gesellschaft eigentlich widerspricht.
Zoom-Performance „ich bin“ mit Jana Zöll
Die Fragen ‚Wer bin ich?‘, ‚Worüber definiere ich mich?‘ und ‚Was macht mich aus?‘ sind zentral für die Ausbildung von Identität. Identität ist oft die Summe dessen, wie wir sind oder sein wollen und dem wie wir gesehen werden und gesehen werden wollen. Zuschreibungen wie Geschlecht, Behinderung, Herkunft oder Sexualität sind hierbei oft Kategorien, auf die wir zurückgreifen, wenn wir andere Menschen oder uns selbst beschreiben wollen.
Doch was bedeuten diese Zuschreibungen in Bezug auf Identität? Anhand welcher Merkmale werden sie gefällt? Und fallen manche mehr ins Gewicht als andere? Welche Perspektive ist letzten Endes entscheidend bei der Frage nach Identität – die Fremd- oder die Eigenperspektive?
Im Rahmen der Spielzeitreihe „Challenge Accepted“ beschäftigt sich Jana Zöll in der Zoom-Performance „ich bin“ performativ mit den Themen Körper, Identität und Selbst- und Fremdzuschreibungen. Immer vor der Fragestellung, inwiefern das Einordnen in Kategorien dem Wunsch nach einer offenen Gesellschaft eigentlich widerspricht.
„Ich bin“ ist der Auftakt der Spielzeitreihe „Challenge Accepted“. Jede Spielzeit kann sich ein neuer externer Künstler oder Künstlerin in vier Aufführungen unserem Publikum stellen. Welche Ideen in den vier Aufführungen jeweils auf die Bühne kommen, bestimmt der Gast. Was wir davon haben? Neue künstlerische Einflüsse und Außenperspektiven. Was ihr davon habt? Vier spannende Aufführungen und ein TDJW, wie ihr es vermutlich noch nicht gesehen habt. Diese Spielzeit wagt sich Jana Zöll in die Höhle der jungen Theaterlöwen. Die Leipziger Performerin, Schauspielerin, Tänzerin, Autorin und Inklusionsberaterin nimmt die Herausforderung an und begleitet künstlerisch unsere Spielzeit 20/21.
Die erste der vier Aufführungen, die Performance „Ich bin“ wird live über die interaktive Videokonferenzsoftware Zoom stattfinden.
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