Barrierefreiheit für den kleinen Geldbeutel

23. und 30. November 2020 | Webinar

Seminarziel

Wie können erste Schritte zu Barrierefreiheit und Zugänglichkeit im Kulturbereich mit wenigen finanziellen Mitteln getan werden? Praktische Beispiele zeigen, dass Inklusion in Kultureinrichtungen nicht von großen Investitionen abhängt. Eine umsichtige Planung von Aktionen oder Veränderungen in Haltungen und Einstellungen ermöglichen sinnvolle Verbesserungen ohne zusätzliche Kosten.
Wie können Informationen gestaltet werden, dass sie möglichst viele verschiedene Adressaten erreichen? Wie erreichen Informationen über inklusive Angebote die angesprochenen BesucherInnen? Die Fortbildung gibt Hinweise, wie Inklusion und unterschiedliche Belange oder Beeinträchtigungen von Menschen besser berücksichtigt werden können. Konkrete Beispiele zur Gestaltung der Kulturangeboten sowie der Informationsvermittlung zeigen Strategien und Techniken.
Abschließend werden von der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich relevante Förderprogramme für die Umsetzung inklusiver Kulturarbeit vorgestellt.

Online-Seminar Teil 1 und Teil 2

Das Online-Seminar besteht aus Teil 1 am 23. November 2020 und Teil 2 am 30. November 2020. Der 2. Teil baut auf dem 1. Teil auf. Es ist nur eine Teilnahme für beide Termine möglich. Die Teilnehmenden erhalten zur Vorbereitung auf die Online-Seminare im Voraus Materialien zum Selbststudium.

Themen

  • Systematische Planung der Angebote
  • Möglichkeiten von Zusammenarbeit mit den Zielgruppen
  • Einfache Lösungen und kleine Aufmerksamkeiten mit großer Wirkung
  • Inklusion im Besucherservice
  • Inklusive Öffentlichkeitsarbeit (Leichte und Einfache Sprache, Printmaterialien, Barrierefreie digitale Vermittlung, Gezielte Öffentlichkeitsarbeit)

Methoden

Trainerinput, Einzel- und Gruppenübungen, Erfahrungsaustausch, persönliche Lösungsentwicklung durch konkrete Werkzeuge sowie praktische Beispiele.

Lernergebnis

Die TeilnehmerInnen betrachten ihre Einrichtung aus der Besucherperspektive. Sie erhalten einen systematischen Überblick, wie mehr Inklusion für den eigenen Arbeitsbereich erreicht werden kann. Anhand praktischer Beispiele und durch den Austausch von Erfahrungen werden Herausforderungen der Aktivitäten und der Informationsvermittlung für verschiedene NutzerInnengruppen benannt. Die TeilnehmerInnen entwickeln Strategien, wie diese Probleme – auch mit der Hilfe von fachkundigen Partnern – alltagstauglich gelöst werden können.

Referentin

Eeva Rantamo vermittelt als freiberufliche Projektkoordinatorin, Dozentin und Beraterin Beispiele, praktische Erfahrungen und Möglichkeiten der inklusiven Kulturarbeit. Als Kulturwissenschaftlerin beschäftigt sie sich seit fast 20 Jahren mit Inklusion und der Zugänglichkeit von Kultur, Bildung und Tourismus. Sie hat in internationalen Projekten mit vielen Partnern zusammengearbeitet und beobachtet beispielhafte internationale Entwicklungen, vor allem bei den nordischen Kultureinrichtungen.

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an sächsische Kulturschaffende aller Sparten.