Die Inklusionsentwicklung im Kulturbetrieb beginnt zunächst mit der Auseinandersetzung des Auftrages Inklusion und der Erarbeitung eines gemeinsamen Inklusionsverständisses, in die alle Stakeholder der Organisation (z.B. Team, Vorstand, Förderer) aktiv eingebunden sind. Für den Prozess der Inklusiosnentwicklung stellt die Organisation Ressourcen wie z.B.  finanzielle Mittel und Zeit zur Verfügung. Das Personal wird regelmäßig fortgebildet und ist kompetent im Umgang mit den unterschiedlichen Zielgruppen des Hauses. Das Team weiß, welche Barrieren in Bezug auf ihre Organisation bestehen und wie es sie abbauen kann.  Bei der Personalauswahl wird darauf geachtet, dass auf allen Ebenen auch Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden: sei es im künstlerischen oder pädagogischen Bereich, in der Verwaltungs- oder Managementebene, im Freiwilligendienst, als Praktikantin und Praktikant, als Lehrling oder im Ehrenamt.

Menschen mit Behinderung beschäftigen

Sowohl für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gibt es unterschiedliche Beratungs- und Unterstützungsangebote, die bei der Arbeitsvermittlung, der barrierefreien Gestaltung von Arbeitsplätzen, bei der Anschaffung technischer Arbeitshilfen oder der Beantragung von Arbeitsassistenz helfen.

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