Auftakt Inklusion! – Wege für eine inklusive Kulturarbeit im Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen

Auf dem Weg in eine inklusivere Gesellschaft ist auch der Kulturbereich gefragt, selbstverständliche Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen. Am 19. November 2018 kamen in der Musikschule in Flöha rund 40 Vertreterinnen und Vertreter von Kultureinrichtungen des Kulturraumes, der Verwaltung und der Behinderten(selbst)hilfe zu einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung zusammen, um sich über Wege und Perspektiven einer inklusiven Kulturarbeit in Dresden zu verständigen. Neben Fachimpulsen wie Inklusion im Kulturbereich verstanden und umgesetzt werden kann, gaben Berichte von Kulturakteurinnen und -akteuren Einblicke in die Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Umsetzung einer inklusiven Kulturarbeit.

Im Folgenden finden Sie das Programm. Durch klicken auf die Programmpunkte, können Sie die Beiträge direkt einsehen.

Dem Auftakt folgen weitere Veranstaltungen zur Vertiefung des Themas. Diese finden Sie in unserem Terminkalender.

Die Referentin Tina Hölzel hält Einführungsvortrag. Links Zwei Gesbärdnsprachdolmetscher. Im Hintergrund die Vortragspräsentation
Auftakt Inklusion! in Flöha © Andrea Regu

Grußwort

Matthias Damm
Landrat des Landkreises Mittelsachsen und stellvertretender Vorsitzender des Kulturkonvents

Vorstellung Servicestelle Inklusion im Kulturbereich

Johanna von der Waydbrink und Andrea Regu
Servicestelle Inklusion im Kulturbereich
Landesverband Soziokultur Sachsen

Einführungsvortrag Inklu…Was?

Tina Hölzel
Leiterin, Zentrum für inklusive politische Bildung

Inklusion ist nicht nur in der Gesellschaft, sondern besonders auch im Kulturbereich ein immer häufiger verwendeter Begriff. Und doch besteht oft Unsicherheit darüber, was Inklusion eigentlich meint und was es für die eigene Arbeit bedeutet. Der Einführungsvortrag von Tina Hölzel macht ein Angebot dazu, sich entlang fünf zentraler Fragen dem Inklusionskonzept zu nähern, eine eigene Vorstellung zu entwickeln und einen ersten Blick auf mögliche Konsequenzen für die eigene Praxis zu werfen.

Inklusionentwicklung im Kulturbetrieb. Perspeketive Kulturbesucherinnen und -besucher

Norbert Richter
Fachberater, Scouts – Gebärdensprache für Alle
Vortrag in Deutscher Gebärdensprache mit Simultanübersetzung

Aus der Perspektive des Kulturbesuchers und Vermittlers berichtet Norbert Richter über seine Erfahrungen in unterschiedlichen Kulturinstitutionen und macht Vorschläge, wie Kulturbetriebe Zugänge für Menschen mit Behinderung verbessern können.

Barrieren im Visier

Gabi Reinhardt
Kunst- und Kulturfestival Begehungen e.V. Chemnitz

Auf dem Weg zur Barrierefreiheit im Bergbaumuseum Oelsnitz

Jenny Johne
Museumspädagogin, Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge