Auftakt Inklusion! Wege für eine inklusive Kulturarbeit im Kulturraum Oberlausitz – Niederschlesien

Auf dem Weg in eine inklusivere Gesellschaft ist auch der Kulturbereich gefragt, selbstverständliche Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen. Am 15. Mai 2018 kamen im Steinhaus Bautzen knapp 40 Vertreterinnen und Vertreter von Kultureinrichtungen des Kulturraumes sowie der Betroffenenselbsthilfe und Interessierte zu einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung zusammen, um sich über Wege und Perspektiven einer inklusiven Kulturarbeit im Kulturraum  Oberlausitz – Niederschlesien zu verständigen. Neben Fachimpulsen, wie Inklusion verstanden und umgesetzt werden kann, gaben Berichte von Kulturakteurinnen und -akteuren facettenreiche Einblicke in die Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Umsetzung einer inklusiven Kulturarbeit.

Dem Auftakt folgen weitere Veranstaltungen zur Vertiefung des Themas z.B. der Workshop Barrierefreie Öffentlichkeitsarbeit am 21. Juni 2018.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Terminkalender.

Im Folgenden finden Sie das Programm. Durch klicken auf die Programmpunkte, können Sie die Beiträge direkt einsehen.

Die Teilnehmenden der Veranstaltung sitzen an einem Tisch. Links zu sehen der Referent Norbert Richter. Im Hintergrund die Powerpoint-Präsentation mit dem Titel Inklusionsentwicklung im Kulturbetrieb aus der Perspektive von KulturbesucherInnen mit Behinderung
Fragekarte: Wie sollte man Inklusion verstehen? zustand / Ergebnis oder Wandlungs bzw. Transformationsprozess. Die meisten Teilnehmer haben sich für die zweite Variante entschieden und diese mit Klebepunkten markiert.
Die Teilnehmenden waren aufgerufen zu entscheiden: Zustand oder Prozess?

Grußwort

Livia Knebel
Netzwerkstelle Kulturelle Bildung, Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien

Vorstellung Servicestelle Inklusion im Kulturbereich

Johanna von der Waydbrink und Andrea Regu
Servicestelle Inklusion im Kulturbereich
Landesverband Soziokultur Sachsen

Einführungsvortrag Inklu… Was?

Tina Hölzel
Leiterin, Zentrum für inklusive politische Bildung

Inklusion ist nicht nur in der Gesellschaft, sondern besonders auch im Kulturbereich ein immer häufiger verwendeter Begriff. Und doch besteht oft Unsicherheit darüber, was Inklusion eigentlich meint und was es für die eigene Arbeit bedeutet. Der Einführungsvortrag von Tina Hölzel macht ein Angebot dazu, sich entlang fünf zentraler Fragen dem Inklusionskonzept zu nähern, eine eigene Vorstellung zu entwickeln und einen ersten Blick auf mögliche Konsequenzen für die eigene Praxis zu werfen.

Inklusionsentwicklung im Kulturbetrieb

Norbert Richter
Fachberater, Scouts – Gebärdensprache für Alle
Vortrag in Deutscher Gebärdensprache mit Simultanübersetzung

Aus der Perspektive des Kulturbesuchers und Vermittlers berichtet Norbert Richter über seine Erfahrungen in unterschiedlichen Kulturinstitutionen und macht Vorschläge, wie Kulturbetriebe Zugänge für Menschen mit Behinderung verbessern können.

Bedarfe und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung – Notwendigkeiten – Möglichkeiten

Elvira Mirle
Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen des
Landkreises Görlitz, Landratsamt Görlitz


Inklusive Museumspädagogik am Schlesischen Museum zu Görlitz –
Chancen und Herausforderungen

Sylvia Wackernagel
Museumspädagogin, Schlesischen Museum zu Görlitz
(Präsenstation folgt)


Der Weg zur Barrierefreiheit im Konrad-Wachsmann-Haus
Vortrag
Präsentation

Claudia Wieltsch
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Museum Niesky
Konrad-Wachsmann-Haus