- Datum
- 29.4.2026 14:30 Uhr - 17:30 Uhr Anmeldeschluss: 14.4.2026
- Ort
- Online via ZOOM
Inklusion in Programm und Vermittlung in Kultureinrichtungen (Basis)
Qualifizierungsreihe Prozess Inklusion!
Dieses Basisseminar findet im Rahmen der Qualifizierungsreihe Prozess Inklusion! statt. Die Reihe besteht aus Basis- und Aufbauseminaren zu den Themen Inklusionsverständnis, Programm, Kommunikation, Personal und richtet sich an Kulturtätige aus diesen Arbeitsbereichen.
Seminarbeschreibung
Das Seminar vermittelt, was ernst gemeinte Inklusion für die Programmplanung einer Kultureinrichtung bedeutet, d.h. wie sich ein inklusiver Ansatz auf Inhalte, Methoden, Zugänge und Arbeitsprozesse auswirkt. Anhand von realen Beispielen wird gezeigt, wie Barrieren für Künstler*innen und Publikum abgebaut werden können. Wir werfen einen kritischen Blick auf stereotype Narrative im Kulturbereich und hinterfragen den tradierten „Kanon“. Die Teilnehmenden lernen, in der eigenen Arbeit typische Fettnäpfchen zu vermeiden und reflektieren, wie der Schritt von „gut gemeint“ zu „gut gemacht“ gelingen kann.
Das Ziel ist weniger, eine Checkliste für Barrierefreiheit abzuarbeiten, sondern zu verstehen, welche Normen, Konventionen und Ideologien diese Barrieren überhaupt hervorgebracht haben.
Lernergebnis
Am Ende des Seminars kennen die Teilnehmenden:
- ableistische Narrative und Stereotype von Behinderung
- unterschiedliche Barrieren und Zugänge zu kulturellen Inhalten
- den Mehrwert behinderter Perspektiven für die künstlerische und inhaltliche Arbeit
Referent*innen
Dirk Sorge ist bildender Künstler, Kulturvermittler und Berater zu Barrierefreiheit und Inklusion im Kulturbereich. Er hat für verschiedene Museen in Sachsen und Berlin gearbeitet, Vermittlungsformate entwickelt und durchgeführt. Dirk Sorge ist Gründungsmitglied von Berlinklusion, einem Kollektiv, das sich für die aktive Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Kunst und Kultur einsetzt.
Zielgruppe
- Fachkräfte aus Kultureinrichtungen bzw. Kulturprojekten mit Tätigkeitsschwerpunkt im Programmbereich z.B. Kuration, Dramaturgie, Regie, Bildung und Vermittlung, o.ä.
Teilnahmegebühr
- Die Teilnahme an dem Workshop ist für sächsische Kulturakteur*innen kostenfrei.
- Für Teilnehmer*innen aus anderen Bundesländern erheben wir einen Teilnahmebeitrag von 90,00 EURO
Barrierefreiheit der Veranstaltung
- Das Seminar findet in einer entspannten und wertschätzenden Atmosphäre statt. Die Kamera kann während der Vortragsphasen je nach Wohlbefinden an- oder ausgeschaltet bleiben. Es sind regelmäßige Pausen von mindestens 15 Minuten eingeplant, und Sie können sitzen oder liegen – so, wie es für Sie angenehm ist.
- Bitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung mit, welche Bedarfe Sie in Bezug auf die Barrierefreiheit der Veranstaltung haben z. B. Gebärdensprachdolmetscher*innen, frühzeitige Zusendung von Unterlagen, besondere Unterstützung bei der Nutzung der Technik
- Die Veranstaltung wird via ZOOM angeboten. Unter anderem stehen folgende Barrierefreiheitsfunktionen zur Verfügung: Screenreader‑Unterstützung, vollständige Tastaturbedienung, anpassbare Anzeigeoptionen (z. B. Schriftgröße im Chat und in Untertiteln), Live‑Untertitel und Transkriptionsfunktionen sowie Spotlight‑ und Multi‑Pin‑Optionen, mit denen z. B. Gebärdensprachdolmetscher*innen dauerhaft sichtbar bleiben können.
- Weitere Informationen zur Barrierefreiheit bei ZOOM erhalten Sie über ZOOM Barrierefreiheits FAQs
Kontakt
Matthias Franke
Servicestelle Inklusion im Kulturbereich
Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.
Alaunstr. 9 | 01099 Dresden
T: 0351 – 802 17 69 | E: inklusion@soziokultur-sachsen.de
Web: www.inklusion-kultur.de
Förderhinweis
Die Servicestelle Inklusion im Kulturbereich, in Trägerschaft des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V., wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.