Sowohl im Publikumsbereich als auch hinter den Kulissen sind barrierefreie Lösungen gefragt, damit BesucherInnen und MitarbeiterInnen uneingeschränkt und selbstbestimmt teilhaben können. Dazu gehören nicht nur der Zugang zu Gebäuden und Anlagen, sondern auch die Orientierung sowie die Nutzung der technischen Ausrüstung und Ausstattung vor Ort.

Zugang

Ob Ausstellungsbereich, Museumsshop oder Foyer; Bühne, Werkstätten oder Probenräume; Gastronomie- und Sanitärbereich; Außenanlagen wie Park, Spiel-, und Parkplatz – ein hindernissfreier Zugang ist wichtig für Mitarbeitende und BesucherInnen mit Behinderung und komfortabel für alle.

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Eingang in das Barockhaus der Görlitzer Sammlungen. zum Eingang führt von der linken Seite eine Rampe und von der rechten Seite eine Treppe, die genau vor dem Eingang zusammengeführt werden.
Rampe und Treppe denkmalschutzkonform kombiniert © Görlitzer Sammlungen - Kulturhistorisches Museum

Leitsysteme

Viele Menschen orientieren sich anhand von sichtbaren Anhaltspunkten wie Schildern, Bildschirmanzeigen, prägnanten Gebäuden oder auch Farben. Neben visuellen Hilfen, gibt es die Möglichkeit tastbare und hörbare Orientierungspunkte zu schaffen, damit sich möglichst viele Menschen zurecht finden.

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Im Vordergrund ein Bodenleitsystem. Zwei Personen im Hintergrund mit Blindenführund.
Bodenleitsystem im SMAC in Chemnitz © Mark Frost

Technik

Ob Internetauftritt, Ticketsystem, Audioguide oder digitale Archivierung – KulturanbieterInnen nutzen ein breites Spektrum an technologischen Anwendungen, um Informationen zu verwalten, zugänglich zu machen und Kultur für alle erlebbar zu machen. Barrierefreiheit ist auch hier das A und O.

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