– Zwischen Repräsentation und Othering – Was sagt die Psychologie dazu?

Zwischen Repräsentation und Othering – Was sagt die Psychologie dazu?

Datum
3.11.2026 15:00 Uhr - 17:30 Uhr Anmeldeschluss: 18.10.2026
Ort
Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Dresden
Adresse
Lingnerplatz 1
01069 Dresden
Anbieter
Servicestelle Inklusion im Kulturbereich, Koordinierungsstelle Chancengleichheit Sachsen, Stiftung Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Inhalt

Wie entstehen Zuschreibungen, Stereotype und das gesellschaftliche „Anders-gemacht-Werden“ – und welche Konsequenzen hat das für die kuratorische und dramaturgische Praxis? Die Veranstaltung verbindet sozialpsychologische Erkenntnisse mit den Erfahrungen von Künstler*innen und Kulturakteur*innen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen.

Ausgangspunkt sind die Erkenntnisse des Psychologen Bertolt Meyer aus seinem Buch „Anders. Was wir aus der Psychologie über den Umgang mit Unterschieden lernen können“ (Link: Ullstein-Verlag). Sie eröffnen eine neue Perspektive auf die Entstehung gesellschaftlicher Zuschreibungen und bilden den Ausgangspunkt für die zentrale Frage der Veranstaltung: Wie können Kulturinstitutionen Repräsentation so gestalten, dass sie Vielfalt sichtbar macht, ohne Othering zu reproduzieren? Welche Rolle spielen dabei kuratorische Entscheidungen, Dramaturgien, Sprache und institutionelle Routinen?

Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmenden Wissen und Handlungssicherheit zu vermitteln, damit Vielfalt in der Programmarbeit differenziert gestaltet werden kann – jenseits von Stereotypen, Othering und symbolischer Repräsentation.

Referent*innen & Moderation

Bertolt Meyer, geboren 1977 in Hamburg, ist Hochschullehrer, Psychologe, Forscher und DJ. Als Moderator der Wissenschaftssendung Agree to Disagree! auf arte bringt er seinem Publikum komplexe Themen auf verständliche Weise näher. Bertolt Meyer ist ohne linken Unterarm zur Welt gekommen und engagiert sich für eine inklusive Gesellschaft. Er forscht an der TU Chemnitz zu Vielfalt in der Gesellschaft und Arbeitswelt und zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung.

Weitere Referent*innen und Moderator*innen veröffentlichen wir in Kürze.

Zielgruppe

  • Fachkräfte aus Kunst- und Kulturinstitutionen, die inhaltliche, kuratorische und dramaturgische Verantwortung tragen – insbesondere Dramaturg*innen, Kurator*innen, Programmleiter*innen und Kulturvermittler*innen.
  • Alle Interessierten sind willkommen.
  • Die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung möglich (Anmeldeformular siehe unten).
  • Die Veranstaltung findet nur statt, wenn mindestens 5 Anmeldungen vorliegen.

Teilnahmegebühr

  • 45 Euro für Kulturakteur*innen mit Tätigkeitsschwerpunkt in Sachsen
  • 90 Euro für Kulturakteur*innen mit Tätigkeitsschwerpunkt außerhalb Sachsens
  • 180 Euro für Teilnehmende, die die Inhalte im Rahmen wirtschaftlicher Interessen nutzen
  • 22,50 Euro für Mitglieder des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e. V.
  • Kostenfrei für Mitglieder des Runden Tisches sowie für Teilnehmende der Prozessbegleitung.

Barrierefreiheit

  • Adresse Veranstaltungsort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
  • Anreise: LINK
  • Barrierefreier Zugang zum Raum, Barrierefreies WC, Induktionsschleife vorhanden, weitere Informationen zur Barrierefreiheit vor Ort finden Sie hier: LINK
  • Wir sind bemüht, unsere Veranstaltungen so barrierefrei wie möglich zu gestalten. Bitte geben Sie uns bei der Anmeldung Bescheid, welche weiteren Bedarfe Sie in Bezug auf die Barrierefreiheit des Angebotes haben.

Kooperation

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen der Koordinierungsstelle Chancengleichheit Sachsen (KCS), der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich (SIK), und der Stiftung Deutsches Hygiene-Museum Dresden.

Kontakt

Matthias Franke
Servicestelle Inklusion im Kulturbereich
Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.
Alaunstr. 9 | 01099 Dresden
T: 0351 – 802 17 69 | E: franke@soziokultur-sachsen.de
Web: www.inklusion-kultur.de

Förderhinweis

Die Servicestelle Inklusion im Kulturbereich (SIK), in Trägerschaft des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Diese Veranstaltung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Anmeldung

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung ist kostenpflichtig. Die Teilnahmegebühren finden Sie ausschließlich in der Veranstaltungsankündigung (siehe oben).

In der Anmeldemaske (siehe unten) wählen Sie lediglich Ihr Tätigkeitsfeld aus; dort werden keine Preise angezeigt.