– Crip Time. Zeit aus behinderter Perspektive

Crip Time. Zeit aus behinderter Perspektive

Datum
9.9.2024 10:00 Uhr - 13:00 Uhr
Ort
Online via ZOOM
Anbieter
Servicestelle Inklusion im Kulturbereich

Dieser Workshop richtet sich ausschließlich an Personen, die sich als Künstler*innen und Kulturakteur*innen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung identifizieren.

Seminarziel

Der Kulturbetrieb steckt oft genug in einem festen zeitlichen Korsett. Die Zeit, die die Kulturakteur*innen und Künstler*innen für die Umsetzung der kulturellen und künstlerischen Vorhaben brauchen, ist jedoch sehr individuell. Das gilt insbesondere für Menschen mit Behinderung, einer chronischen Erkrankung oder Neurodivergenz. Wie diese „Crip Time“ im Kulturbereich geltend gemacht und eingeplant werden kann, ist Inhalt des Workshops

Workshopinhalte

  • Vorstellung des Konzepts „Crip Time“ und wie es sich auswirkt auf:
    • Alltag
    • Arbeitszeit / Pausenzeit / Regenerationsphasen
    • Ausbildungsweg
  • Wie können Künstler*innen / Kulturakteur*innen „Crip Time“ in der Zusammenarbeit mit Kulturorganisationen bzw. mit nicht-behinderten Akteur*innen geltend machen, ohne permanent erläutern zu müssen, warum sie „mehr Zeit“ benötigen, Zeit anders aufgeteilt werden sollte, intime Details preisgeben zu müssen etc.
  • Positive Erfahrungen/Beispiele bei der „Crip Time“ eingeplant wurde?

Workshopleitung

Agnieszka Habraschka ist Produktionsleitung, Berater*in und Dramaturg*in mit Schwerpunkt auf barrierefreier und anti-ableistischer Kulturarbeit/Performancekunst, Aesthetics of Access sowie intersektionaler Antidiskriminierung. Bis März 2024 war Agnieszka als Produktionsleitung bei dem Netzwerkprojekt Making a Difference tätig. Agnieszka ist neurodivergent, hat nicht sichtbare Behinderungen und hat Erfahrungen von Migration und Armut.

Zielgruppe und Teilnahme

  • Dieser Workshop richtet sich ausschließlich an Personen, die sich als Künstler*innen und Kulturakteur*innen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung identifizieren.
  • Für die Teilnahmen an dieser Veranstaltung sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
  • Die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung möglich (Anmeldeformular siehe unten).
  • Alle Teilnehmenden erhalten dazu im Voraus per E-Mail einen Zugangslink.
  • Es erfolgt keine Aufzeichnung oder Speicherung durch den Anbieter. Sie sind gehalten ebenfalls keine Aufnahmen zu speichern und darauf zu achten, dass die Privatsphäre anderer gewahrt bleibt. Bei Verstößen behalten wir uns vor, Sie von der Veranstaltung auszuschließen oder die Teilnahme z. B. auf Audio zu beschränken.

Teilnahmegebühr

  • Die Teilnahme ist für sächsische Kulturakteur*innen kostenfrei.
  • Für Teilnehmer*innen aus anderen Bundesländern, bzw. Ländern erheben wir einen Teilnahmebeitrag von 45,00 EURO. Wir bitten um eine rechtzeitige Anmeldung.

Barrierefreiheit

  • Wir sind bemüht, unsere Veranstaltungen so barrierefrei wie möglich zu gestalten.
  • Die Plattform Zoom, über welche die Veranstaltung laufen wird, unterstützt die Verwendung von Screenreadern und die Steuerung über die Tastatur. Weitere Informationen zur Barrierefreiheit bei ZOOM erhalten Sie über ZOOM Barrierefreiheits FAQs
  • Bitte geben Sie uns bei der Anmeldung Bescheid, welche weiteren Bedarfe Sie in Bezug auf die Barrierefreiheit des Angebotes haben, z.B. Gebärdensprachdolmetscher*innen.

Technische Unterstützung

  • Die Veranstaltung wird über die Plattform Zoom angeboten. Die Teilnahme erfordert kein eigenes Nutzerkonto.
  • Für die Teilnahme benötigen Teilnehmende ein internetfähiges Endgerät (PC, Laptop, Tablet, Handy etc.) mit Kamera- und Mikrofonfunktion und gutes Internet.
  • Bitte achten Sie darauf, dass Ihr vollständiger Name bei Zoom angezeigt wird. Das ermöglicht uns einen besseren Überblick.
  • Sie können bereits 10 Minuten vor Beginn des Webinars dem ZOOM-Meeting beitreten und die einzelnen Funktionen testen.
  • Sollten Sie Hilfe benötigen, dann melden Sie sich bitte bei der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich per Mail bei Matthias Franke franke@soziokultur-sachsen.de oder per Telefon 0351 – 802 17 69.

Kontakt

Matthias Franke
Servicestelle Inklusion im Kulturbereich
Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.
Alaunstr. 9 | 01099 Dresden
T: 0351 – 802 17 69 | E: inklusion@soziokultur-sachsen.de
Web: www.inklusion-kultur.de

Förderhinweis

Die Servicestelle Inklusion im Kulturbereich, in Trägerschaft des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V. wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Diese Einrichtung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.