- Datum
- 30.3.2026 13:30 Uhr - 16:00 Uhr
- Ort
- Online
- Anbieter
- Kultur Inklusiv
Künstler*innen mit Behinderungen: Persönliche Werdegänge und die Rolle inklusiver Kulturinstitutionen
Hinweis
Diese Veranstaltung wird von einem anderen Anbieter durchgeführt. Sie gehört nicht zum Angebot der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich. Auf der Website des jeweiligen Anbieters finden Sie weitere Informationen und eine ausführliche Veranstaltungsbeschreibung. Bitte wenden Sie sich bei Fragen oder zur Anmeldung direkt an den Veranstalter. Die Servicestelle übernimmt keine Verantwortung für die Inhalte, Durchführung oder eventuelle Änderungen der Veranstaltung.
Details
Thema dieser Schulung sind Künstler*innen mit Behinderungen: Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Werdegänge zweier etablierten Künstler*innen mit Behinderungen sowie in die inklusiven Produktionsstätten, die ihren professionellen Weg prägen und sich mit ihnen veränderten.
Vorschau
Cornelia Jungo, mit Susanne Schneider, BewegGrund
Cornelia Jungo hat trotz Glasknochenkrankheit eine kaufmännische Ausbildung absolviert und international gearbeitet. Seit 2010 ist sie Tänzerin bei BewegGrund, wirkte in mehreren Produktionen mit und bildete sich u. a. bei Candoco, Marc Brew und Jürg Koch weiter. Seit 2019 arbeitet sie zudem bei BewegGrund administrativ, co-leitet Workshops und tanzte zuletzt in «RUN» und «FOREST».
Ergänzt wird Cornelia Jungos Input durch Susanne Schneider, Künstlerische Leiterin von BewegGrund. Der Verein BewegGrund fördert seit 1998 den inklusiven Tanz. Die Cie BewegGrund erarbeitet Bühnenproduktionen mit Tänzer*innen mit und ohne Behinderungen. Alle zwei Jahre organisiert BewegGrund ein Festival als Plattform für Tanz, Musik und Theater für Menschen jeden Alters und jeglicher Voraussetzungen.
Clemens Wild, mit Sophie Brunner, Atelier Rohling
Die Zeichnungen von Clemens Wild reichen von Skizzen über Comics bis hin zu politischen Kommentaren. 2018 wurde er mit dem Euward-Kunstpreis für Malerei und Grafik ausgezeichnet und 2022 als erster Künstler mit besonderen Bedürfnissen in den Schweizer Berufsverband Visarte aufgenommen. Seine Werke befinden sich in der Sammlung des Kanton Bern und in der Collection d’ Art Brut in Lausanne.
Ergänzt wird Clemens Wilds Input durch Sophie Brunner, Leitung Atelier Rohling. Das Gemeinschaftsatelier im Kulturzentrum Progr in Bern profitiert von der künstlerischen Koexistenz, die ein Kernanliegen von Rohling ist. Es arbeitet mit Ateliers und Kunstschaffenden zusammen und vernetzt sich mit Galerien, Museen und Festivals. Aus dem Atelier haben sich die Formate Outside Rohling und Akademie Rohling entwickelt.