Immer mehr Kulturinstitutionen und Kulturakteur:innen in Sachsen wollen inklusiver werden. Mit den folgenden Veranstaltungen möchten wir Sie bei der praxisorientierten Umsetzung Ihrer inklusiven Vorhaben unterstützen. Ihr Thema ist nicht dabei? Sprechen Sie uns an und wir konzipieren einen Workshop, zugeschnitten auf Ihre Fragen. Oder buchen Sie eine Inhouse-Schulung für Ihr Team!
Wir veröffentlichen hier auch Termine anderer Anbieter. Für nähere Informationen werden Sie auf eine externe Seite weitergeleitet.
Barrierefreie Veranstaltungsorganisation – Teil 3: Inklusive Öffentlichkeitsarbeit
In diesem Seminar steht die zugängliche Kommunikation im Mittelpunkt: Wie erreiche ich verschiedene Zielgruppen mit klarer, verständlicher und inklusiver Ansprache? Behandelt werden Anforderungen an barrierefreie Texte und Bildsprache sowie die digitale Barrierefreiheit. In Kombination mit den Teilen 1 und 2 zur Programmgestaltung und zu barrierefreien Orten entsteht ein Einstieg ins barrierefreie Veranstaltungsmanagement.
Inklusionsorientierte Personalpolitik: Rechtliche Einbettung und Arbeitgeberförderung
Das Seminar bietet einen kompakten Überblick über gesetzliche Rahmenbedingungen, Arbeitgeberpflichten sowie Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung.
Open up!-Tagung #1 Mehr Kultur für Kinder und Jugendliche mit Behinderung!
Wie können Kulturangebote so gestaltet werden, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderung selbstverständlich teilhaben können? Die erste Open up!-Tagung bringt Kulturschaffende, Eltern, und Vertreter*innen aus der Behinderten(selbst)hilfe zusammen. Im Mittelpunkt stehen Austausch, konkrete Erfahrungen und praktische Lösungen für eine inklusivere Hamburger Kinder- und Jugendkultur.
Die KulturLoge Dresden lädt gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden herzlich zum Impulsforum Inklusion und kulturelle Teilhabe ein. Das Forum bringt Kultur- und Sportveranstalter*innen, Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen sowie weitere Akteur*innen zusammen. Während des Forums stellt die Servicestelle Inklusion im Kulturbereich ihre Arbeit vor.
Spielleitung mit inklusiven Gruppen – Theaterarbeit vielfältig gestalten
Wie lassen sich Theaterprojekte so gestalten, dass alle Teilnehmenden ihre Stärken einbringen und sich kreativ entfalten können? Der zweitägige Workshop von Regenbogen e.V. Bischofswerda in Kooperation mit dem Landesverband Amateurtheater Sachsen richtet sich an Spielleiter*innen, Theaterpädagog*innen, Kulturvermittler*innen und Interessierte, die mit inklusiven Gruppen arbeiten oder dies künftig möchten. Gemeinsam werden Bedürfnisse, Ressourcen und Ausdrucksformen der Teilnehmenden beleuchtet und praxisnahe Ansätze für die inklusive Theaterarbeit entwickelt, ergänzt durch erprobte Spiele und Methoden von der ersten Idee bis zur Präsentation.
Wie können Gespräche mit Menschen, die Diskriminierung erfahren haben, unterstützend gestaltet werden? Der kostenlose Grundlagenworkshop von Diversity Arts Culture vermittelt Ansätze zu aktivem Zuhören, Vertrauensaufbau sowie Schutz und Handlungsspielräumen. Zielgruppe sind u. a. Leitungs- und Personalverantwortliche sowie Kolleg*innen im Kulturbereich.
Artist Talk mit Graf Fidi – Rapper und Inklusionsbotschafter
Graf Fidi tritt als Rapper, Speaker und Inklusionsbotschafter auf und macht Song-Auftrags-Arbeiten. Außerdem ist er studierter Sozialarbeiter, ausgebildeter Übersetzer für Leichte Sprache und arbeitet als Medienpädagoge.
Zwischen Zuschreibung und Selbstbild – Othering im Kulturbetrieb
„Anderssein“ ist keine individuelle Eigenschaft, sondern entsteht oft im Blick anderer. Dieses Empowerment-Format lädt Künstler*innen und Kulturakteur*innen mit Behinderung dazu ein, Erfahrungen mit Othering und Zuschreibungen im Kulturbereich gemeinsam zu reflektieren. Ein Impulsvortrag von Bertolt Meyer (TU Chemnitz) eröffnet den gemeinsamen Austausch über Handlungsspielräume, Selbstbestimmung und Möglichkeiten, den Kulturbetrieb inklusiver zu gestalten.
Zwischen Repräsentation und Othering – Was sagt die Psychologie dazu?
Wie können Kulturinstitutionen Vielfalt sichtbar machen, ohne Othering zu reproduzieren? Ausgehend von Bertolt Meyers Buch „Anders: Was wir aus der Psychologie über den Umgang mit Unterschieden lernen können“ verbindet die Veranstaltung sozialpsychologische Perspektiven mit Praxiserfahrungen und vermittelt Impulse für diskriminierungssensible Programmentscheidungen im Kulturbetrieb.
Eine Einführung in das Konzept Crip Time für Kulturorganisationen sowie Kulturschaffende mit und ohne Behinderung, die ihre Praxis reflektieren und inklusivere Arbeitsmodelle entwickeln möchten.