Publikation: Kunst und Gender – Zur Bedeutung von Geschlecht für die Einnahme von Spitzenpositionen im Kunstfeld
Quantitative Perspektiven spielen in dem seit den 1970er Jahren intensivierten Diskurs um Kunst und Gender eine marginale Rolle. In besonderem Maße trifft dies für Positionen im Spitzensegment des internationalen Felds zu.
Katrin Hassler greift diese Leerstelle auf und liefert konkrete Zahlen zur Einnahme professioneller Positionen in diesem oft als feminisiert deklarierten Universum. Verschränkungen von Geschlecht, geografischer Herkunft und Bildungskapital sowie diachrone Entwicklungen stehen im Fokus und werden mittels des Ansatzes einer Gender-Kunstfeld-Theorie feldspezifisch analysiert, ohne dabei gesellschaftliche Machtverhältnisse aus dem Blick zu verlieren.
Weitere Beiträge der Kategorie Allgemein
Stärkere Förderung von barrierefreier Kunst, Wissenschaft und Kultur
Das Deutsche Institut für Menschenrechte empfiehlt Bund und Ländern, die Übertragung von Literatur, Kunst und Wissenschaft in barrierefreie Formate wie Brailleschrift, Großdruck oder Hörbuch stärker öffentlich zu fördern. Ebenso sollten sie Bibliotheken und Bildungseinrichtungen mehr Mittel für den Ausbau ihrer Barrierefreiheit zur Verfügung stellen. Bislang haben blinde, seh- und lesebehinderte Menschen in Deutschland Zugang zu […]
Mehr lesen über „Stärkere Förderung von barrierefreier Kunst, Wissenschaft und Kultur”Hackathon für mehr Teilhabe an Kulturveranstaltungen
Am 27.11.2020 wird ein 48-Stunden Hackathon stattfinden, um die digitalen Rahmenbedingungen mittels open-source Lösungen für mehr Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen an Kulturveranstaltungen zu verbessern. Der Hackathon wird von „KuDiBa – Kultur Digital Barrierefrei“ organisiert, einer gemeinsamen Initiative von Handiclapped-Kultur Barrierefrei e.V. und MusicTech Germany e.V.
Mehr lesen über „Hackathon für mehr Teilhabe an Kulturveranstaltungen”