Seit jeher definieren Ärzte und Ärztinnen, was „normal“ ist – was davon abweicht, wird behandelt. Solchen sozialen Zuschreibungen steht der Einzelne mitunter machtlos gegenüber. In diesem Kontext bietet die fortschreitende Technologisierung des Gesundheitswesens für Patient:innen die Chance, dank der digitalen Aufzeichnung und Auswertung ihrer Daten mündiger und aufgeklärter den „Halbgöttern in Weiß“ gegenübertreten zu können. Gleichzeitig werden jedoch neue Fragen aufgeworfen, etwa im Hinblick auf Datensicherheit, und der Leistungsdruck für das Individuum wächst. Das führt dazu, dass gesellschaftliche, wirtschaftliche und Umweltfaktoren, deren Einfluss auf die Gesundheit ebenfalls hoch ist, zu oft ausgeblendet werden.
Weitere Beiträge der Kategorie Allgemein
Publikation: Kunst und Gender – Zur Bedeutung von Geschlecht für die Einnahme von Spitzenpositionen im Kunstfeld
Inklusionsnetzwerk Sachsen: Gesichter der Inklusion gesucht
Das Inklusionsnetzwerk Sachsen sucht für seine Kampagne in den sozialen Medien und auf www.inkusionsnetzwerk-sachsen.de Gesichter der Inklusion: Menschen, die sich auf ihre Art und Weise für das Miteinander in Sachsen einsetzen. Das können beispielsweise Lehrer sein, die inklusiv unterrichten; Mütter und Väter, die für ihr behindertes Kind Rechte einfordern; Betroffene, die für mehr Barrierefreiheit eintreten; […]
Mehr lesen über „Inklusionsnetzwerk Sachsen: Gesichter der Inklusion gesucht”