Krankheit und Gesellschaft

Seit jeher definieren Ärzte und Ärztinnen, was “normal” ist – was davon abweicht, wird behandelt. Solchen auch sozialen Zuschreibungen steht der Einzelne mitunter machtlos gegenüber. In diesem Kontext bietet die fortschreitende Technologisierung des Gesundheitswesens für Patienten und Patientinnen die Chance, dank der digitalen Aufzeichnung und Auswertung ihrer Daten mündiger und aufgeklärter den “Halbgöttern in Weiß” gegenübertreten zu können. Gleichzeitig werden jedoch neue Fragen aufgeworfen, etwa im Hinblick auf Datensicherheit, und der Leistungsdruck für das Individuum wächst. Das führt dazu, dass gesellschaftliche, wirtschaftliche und Umweltfaktoren, deren Einfluss auf die Gesundheit ebenfalls hoch ist, zu oft ausgeblendet werden.

Weitere Informationen

Zurück zur Übersicht

Weitere Beiträge der Kategorie Allgemein

Handreichung: Öffentliche Einrichtungen als Orte gesellschaftlicher Teilhabe für Menschen mit Demenz

Mit dieser Veröffentlichung legt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine Handreichung vor, die anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Kultureinrichtungen zeigt, welchen Beitrag kulturelle Angebote zur Teilhabe von Menschen mit Demenz leisten können.

Mehr lesen über „Handreichung: Öffentliche Einrichtungen als Orte gesellschaftlicher Teilhabe für Menschen mit Demenz”

Hackathon für mehr Teilhabe an Kulturveranstaltungen

Am 27.11.2020 wird ein 48-Stunden Hackathon stattfinden, um die digitalen Rahmenbedingungen mittels open-source Lösungen für mehr Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen an Kulturveranstaltungen zu verbessern. Der Hackathon wird von „KuDiBa – Kultur Digital Barrierefrei“ organisiert, einer gemeinsamen Initiative von Handiclapped-Kultur Barrierefrei e.V. und MusicTech Germany e.V.

Mehr lesen über „Hackathon für mehr Teilhabe an Kulturveranstaltungen”
Alle Nachrichten anzeigen