– Umgang mit eigenen Unsicherheiten in Bezug auf Behinderung mit Expert*innen aus Erfahrung

13.12.2019 | Kulturrathaus Dresden

Workshop im Rahmen der Reihe Weiterbildung Inklusion!
Modul 1 | Inklusion verstehen

Die Aufnahme ist während des Seminars der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich am 13. Dezember 2019 im Kulturrathaus Dresden entstanden. Im Seminarraum sitzen die Teilnehmer in einem Stuhlkreis. Der Bildausschnitt zeigt nur den vorderen Teil des Raums. Neben einer Pinwand auf der rechten Seite sitzt Antje Barten und referiert. Hinter ihr befindet sich eine blau angeleuchtete Leinwand an der Wand. Im Vordergrund und auf der rechten Seite vorn sind die Seminarteilnehmer sitzend von hinten und von der Seite aus zu sehen.

Die Aufnahme ist während des Seminars der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich am 13. Dezember 2019 im Kulturrathaus Dresden entstanden. Im Seminarraum sitzen die Teilnehmer in einem Stuhlkreis. Der Bildausschnitt zeigt nur der offene vordere Stuhlkreis zu sehen. Der Referent Dirk Sorge steht vor einer Leinwand an einem Tisch. Auf dem Tisch steht ein Laptop zum weiterklicken der Präsentatuion, die auf der leinwand zu sehen ist. Dort steht "Hilfsmittel" und es ist ein Text sowie ein Langstock zu sehen.

Die Aufnahme ist während des Seminars der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich am 13. Dezember 2019 im Kulturrathaus Dresden entstanden. Im Seminarraum sitzen die Teilnehmer in einem Stuhlkreis. Der Bildausschnitt zeigt nur den vorderen rechten Teil des Raums. Vor einer Pinwand steht Petra Novotná und referiert mittels Gebärdensprache. Auf der linken Seite bfindet sich eine Leinwand an der Wand, auf die eine Powerpoint-Präsentation zu sehen ist. Dort steht "Bedarfsermittling". Vorn rechts ist ein Gebärdensprachdolmetscher während des Übersetzens zu sehen.

Wie beschreibe ich blinden Besucher*innen die Angebote unserer Kultureinrichtung? Wie kommuniziere ich mit hörgeschädigten oder gehörlosen Gästen? Und wie spreche ich Menschen mit Lernschwierigkeiten an? Beiderseitige Unwissenheit und Berührungsängste führen nicht selten zu missverständlichen und angespannten Situationen bei Begegnungen mit Menschen mit Behinderung. Die Teilnehmenden erhielten einen Werkzeugkoffer, der es ihnen ermöglichte, Gästen mit Behinderung bewusst und auf Augenhöhe zu begegnen. Dies erlernten die Teilnehmenden insbesondere durch angeleitete Perspektivwechsel, Informationen über die Sicht von Betroffenen sowie Besprechung und praktische Übung häufig wiederkehrender Begegnungsszenarien.

Der Workshop fand in Kooperation mit dem Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden statt.

 

Referent*innen

Antje Barten hat in Berlin Soziale Arbeit studiert. Neben ihrer Tätigkeit als Beraterin im Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. arbeitet sie seit vielen Jahren als Trainerin zu den Themen Behinderung, Ableism, Antidiskriminierung und Empowerment.

Dirk Sorge hat Bildende Kunst an der UdK Berlin und Philosophie an der TU Berlin studierte. Er arbeitet seit einigen Jahren als Kulturvermittler für verschiedene Museen in Berlin, Leipzig und Chemnitz. Als Gründungsmitglied von Berlinklusion berät er Institutionen zum Thema Inklusion und setzt sich für die kulturelle Teilhabe von Künstler*innen mit Behinderung ein.

Petra Novotná ist Dozentin für Gebärdensprache und Beraterin für inklusive Prozesse im Team von Scouts – Gebärdensprache für alle.