MDR-Rundfunkrat

Künftig steht auch Menschen mit Behinderungen ein originärer Sitz im Rundfunkrat zu.

Menschen mit Behinderungen jetzt mit originärem Sitz

Der Sächsische Landtag hat Ende März 2021 das Gesetz zum Staatsvertrag über den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) verabschiedet. Es ist die erste umfassende Novellierung des MDR-Staatsvertrages seit dessen Inkrafttreten im Jahr 1991.

Wesentlicher Inhalt der Novellierung ist die neue Sitzverteilung innerhalb des MDR-Rundfunkrates. Künftig steht auch Menschen mit Behinderungen ein originärer Sitz im Rundfunkrat zu und langjährige Bemühungen, auch die des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Stephan Pöhler, sind nunmehr von Erfolg gekrönt.

Der Sitz für Menschen mit Behinderungen im Rundfunkrat wird abwechselnd von den drei Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen für zwei aufeinanderfolgende Berufungsperioden besetzt.

Vertreter der Organisationen der Wohlfahrtspflege und der Behindertenselbsthilfe in Sachsen werden seitens des Beauftragten ermutigt, sich um einen der 3 frei zu vergebenden Plätze im Rundfunkrat zu bewerben.

weitere Informationen

Zurück zur Übersicht

Weitere Beiträge der Kategorie Allgemein

Mit dem Rollstuhl im Orchester. Welche Chancen haben Musiker mit Behinderung

Derzeit studiert an den nichtkirchlichen bayerischen Musikhochschulen kein einziger behinderter Musiker. Und Rollstuhlfahrer auf einer Orchesterbühne? Fehlanzeige. Natürlich hängt es vom Grad der Beeinträchtigung ab, welcher berufliche Weg einem behinderten Musiker offensteht. Aber: Es gibt auch noch andere Gründe. Wir haben bei Musikschulen, Hochschulen, Musikern und Orchestern nachgefragt. zum Artikel  

Mehr lesen über „Mit dem Rollstuhl im Orchester. Welche Chancen haben Musiker mit Behinderung”
Alle Nachrichten anzeigen