MDR baut Barrierefreiheit aus
Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) baut seine barrierefreien Angebote weiter aus. Menschen mit Hör-, Seh- oder kognitiven Einschränkungen sollen die Inhalte des Senders insbesondere in digitalen Angeboten noch besser nutzen können.
In der ARD Mediathek stehen inzwischen sämtliche barrierefreien Fassungen aus dem linearen Programm – soweit rechtlich möglich – mit Untertiteln, Audiodeskription oder Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung. Im ersten Halbjahr 2026 waren 99,4 Prozent des MDR-Fernsehprogramms untertitelt; der Anteil audiodeskribierter Sendungen lag bei rund 30 Prozent. Auch Angebote in Deutscher Gebärdensprache werden kontinuierlich erweitert.
Der MDR will diesen Weg im aktuellen Aktionsplan bis 2028 fortsetzen. Geplant sind unter anderem weitere barrierefreie Inhalte in der ARD Mediathek sowie ein verstärkter Einsatz maschinengestützter Technologien. Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände werden dabei nach Angaben des Senders in Entwicklungs- und Produktionsprozesse einbezogen.
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