Seit jeher definieren Ärzte und Ärztinnen, was „normal“ ist – was davon abweicht, wird behandelt. Solchen sozialen Zuschreibungen steht der Einzelne mitunter machtlos gegenüber. In diesem Kontext bietet die fortschreitende Technologisierung des Gesundheitswesens für Patient:innen die Chance, dank der digitalen Aufzeichnung und Auswertung ihrer Daten mündiger und aufgeklärter den „Halbgöttern in Weiß“ gegenübertreten zu können. Gleichzeitig werden jedoch neue Fragen aufgeworfen, etwa im Hinblick auf Datensicherheit, und der Leistungsdruck für das Individuum wächst. Das führt dazu, dass gesellschaftliche, wirtschaftliche und Umweltfaktoren, deren Einfluss auf die Gesundheit ebenfalls hoch ist, zu oft ausgeblendet werden.
Weitere Beiträge der Kategorie Allgemein
Ein offenes Haus? – Die neue Ausgabe der museumspädagogischen Zeitschrift Standbein Spielbein
Übertitelt mit „Ein offenes Haus? Gesellschaftliche Vielfalt in der musealen Entwicklung“ widmet sich die neue Ausgabe der Zeitschrift Standbein Spielbein den Themen Diversität und Inklusion durch Partizipation in der musealen Vermittlung. Die Ausgabe präsentiert unter anderem Inhalte und Ergebnisse der gleichnamigen Stuttgarter Tagung, die 2017 vom Bundesverband Museumspädagogik e.V. gemeinsam mit dem Landesverband Museumspädagogik Baden-Württemberg […]
Mehr lesen über „Ein offenes Haus? – Die neue Ausgabe der museumspädagogischen Zeitschrift Standbein Spielbein”Transform 2022: Forum für inklusive digitale Kunst
EUCREA, der in Hamburg ansässige Verband Kunst und Behinderung e.V., startet mit TRANSFORM 2022 ein neues Projekt zu Kunst, Digitalisierung und Inklusion.
Mehr lesen über „Transform 2022: Forum für inklusive digitale Kunst”