Forschungsergebnisse zur Anwendung von Leichter Sprache

Die Publikation überprüft die aktuelle Praxis rund um das Thema Leichte Sprache und stellt allen, die mit Leichter Sprache arbeiten (wollen) neuste Erkenntnisse einschließlich praktischer Empfehlungen zur Verfügung. Das Projekt beschäftigte sich  mit folgenden Fragen: Ist „Leichte Sprache“ wirklich gut verständlich? Für wen ist sie verständlich und was ist eigentlich ‚gute‘ „Leichte Sprache“? Was funktioniert gut, was muss weiterentwickelt werden? Was wird derzeit eigentlich unter dem Etikett „Leichte Sprache“ praktiziert? Was weiß man in der Sprachwissenschaft schon über Verstehen und Verständlichkeit, und was sind offene Fragen? Eine Erkenntnis der Studie ist, dass die Qualität von Kommunikation in Leichter Sprache nicht so sehr von der strikten Einhaltung des „Leichte Sprache-Regelwerkes“ abhängt, sondern vielmehr davon, ob die Sprache der Zielgruppe entspricht, welche Funktion der Text hat und ob die Sprache zum Inhalt des Textes passt, aber auch davon, wo und wann der Text gelesen wird und wie er gestaltet ist. Durchgeführt wurde die Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Saskia Schuppener von der Uni Leipzig.

weitere Informationen:

Zurück zur Übersicht

Weitere Beiträge der Kategorie Allgemein

Parade der Vielfalt am 5. Mai

Seit vielen Jahren gibt es auch in Dresden verschiedene Aktionen anlässlich dieses Tages, um auf die Situation der Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. Am 5. Mai 2018 wird wieder gemeinsam bunt, fröhlich, laut und nachdrücklich auf die Rechte von Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht. Nach Start in Dresden wird die Parade für Menschen mit […]

Mehr lesen über „Parade der Vielfalt am 5. Mai”

Rückblick: 4. Inklusionskongress der SPD in Görlitz

Am vergangenen Samstag lud die SPD- Landtagsfraktion zur 4. Ausgabe ihres im zweijährigen Turnus stattfindenden Inklusionskongresses nach Görlitz ein. Schwerpunkt war die Umsetzung des 2017 in Kraft getretenen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) sowie das neue Sächsische Inklusionsgesetz. Beide Gesetze wollen die selbstbestimmte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung noch stärker fördern – weg von der Fürsorge, hin zu einem zeitgemäßen, personenzentrierten Teilhaberecht.

Mehr lesen über „Rückblick: 4. Inklusionskongress der SPD in Görlitz”
Alle Nachrichten anzeigen